Schlafmangel

Jeder dritte Österreicher schläft schlecht, wacht mehrmals pro Nacht auf und fühlt sich am nächsten Morgen wie gerädert – “Schlafmangel gefährdet die Gesundheit”, warnen Mediziner.

Schlafstörungen sind in Deutschland und Österreich auf dem Vormarsch. Rund 30 Prozent aller Österreicher leiden unter gestörtem Schlaf. In Deutschland sind es sogar 45 Prozent. Zu diesem Ergebnis kam eine 2013 in Auftrag gegebene Studie. Die Hauptursachen sind dieser Umfrage zufolge psychische Belastungen und Stress. damit hat schlechter Schlafauch indirekt negative Auswirkungen auf das private und das berufliche Leben.

Herz-Kreislauf System leidet

Schlafforscher, wie der Grazer Neurologe und Vorstand der Schlafmedizin an der Landesnervenklinik “Sigmund Freud” in Graz, Manfred Walzl, warnen nicht nur deshalb seit Jahren vor den folgen eines zu kurzen Schlafes: “Zu wenig Schlaf wirkt sich auch äußerst negativ auf das Immunsystem aus – die Wahrscheinlichkeit für Infektionskrankheiten steigt. Aber auch Stoffwechsel, herz-Kreislauf-System und Lernfähigkeit werden stark beeinflusst. Ausreichend Schlaf ist Grundvoraussetzung für die körperliche, geistige und seelische Gesundheit.” Hinzu kommt, dass Schlafstörungen als eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle gelten.

Eine alarmierende Prognose stellt auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO): Sie erklärt Schlafstörungen zu den vier großen Herausvorderungen für die Medizin der nächsten 50 Jahre.

Quelle/Studie: www.nachrichten.at

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